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Marius Weiß, MdL (SPD): „Einsatz von Drohnen im Steillagen-Weinbau erleichtern“

Mittwoch, 09. Oktober 2019, Aktuelles

Marius Weiß, MdL (SPD): „Einsatz von Drohnen im Steillagen-Weinbau erleichtern“

„Insbesondere im Bereich des Steillagen-Weinbaus könnte der Einsatz von Drohnen eine massive Erleichterung der Arbeitsabläufe darstellen. Bisher werden dort zum Beispiel Pflanzenschutzmittel von Hubschraubern ausgebracht. Diese Methode birgt jedoch einige Risiken. So ist etwa die Abdrift dort sehr stark. Außerdem ist die Zielgenauigkeit bei der Ausbringung durch Hubschrauber eher gering. Die Drohne kann hier als sichere und praktische Alternative dienen“, führt der SPD-Abgeordnete Weiß aus.

„Die Schweiz hat nach in entsprechenden Testreihen die Drohnen zur Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln bereits zugelassen. In unserem benachbarten Bundesland Rheinland-Pfalz laufen ebenfalls entsprechende Pilot-Programme, die ihren Fokus auch auf dem Einsatz in Steillagen haben. Meiner Ansicht nach, darf Hessen hier nicht zurückfallen“, so Marius Weiß weiter.

„Die Vorteile des Drohneneinsatzes im Weinbau sind in einigen Bereichen offenkundig: Die Lärmbelästigung für die Anwohner ist deutlich geringer. Durch das präzise Navigieren der Drohnen kann eine viel gezieltere Ausbringung der Pflanzenschutzmittel erreicht werden bei einem deutlichen niedrigeren Abdrift-Risiko. Eine Drohne stößt kein CO2 aus und ist damit auch deutlich klimafreundlicher als der Hubschrauber. Des Weiteren entstehen beim Drohneneinsatz keine Gefahren für die Besatzung, die beim Hubschraubereinsatz sehr wohl gegeben sind“, erläutert der Landtagsabgeordneter.

Er hoffe, dass sein Antrag im Landtag die notwendige Unterstützung finde, führt Marius Weiß aus. Bei diesem wichtigen Thema für einen zentralen Wirtschaftszweig des Rheingaus, sei eine breite Befürwortung über die Parteigrenzen hinweg entscheidend. „Ich hoffe, dass sich insbesondere die Landesregierung und die sie tragenden Fraktionen meinem Ansinnen anschließen können. Wir haben hier die Möglichkeit eine innovative und umweltfreundliche Alternative für die Winzer zu schaffen. Diese sollten wir auch nutzen“, so der Landtagsabgeordnete abschließend.